Großes Netzwerk-Treffen in Oberhausen

Die Zukunft kann kommen!!!
In den vergangenen Tagen hat sich eine große Gruppe Projektkoordinatoren*innen bei kitev in Oberhausen zu einem internationalen Netzwerk-Treffen getroffen, um gemeinsam die Zukunft des Theodor-Heuss-Kollegs zu diskutieren.
Das Theodor-Heuss-Kolleg ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des MitOst e.V. Beide Organisationen unterstützen junge Menschen aus ganz Europa, die ihre Gesellschaft als aktive und eigenverantwortliche Bürger mitgestalten wollen. Sie organisieren Seminare und Fortbildungen, fördern Projekte, begleiten und vernetzen.

Die Welt scheint momentan ein komplizierter Ort zu sein - aber diese Gruppe von klugen, engagierten, kreativen und darüberhinaus sehr humorvollen Köpfen macht Hoffnung, dass eine Veränderung sehr wohl möglich ist. Mehr als 70 Koordinatoren aus 25 internationalen Partnerprogrammen kamen nach Oberhausen, um dort für 6 spannende Tage über mögliche Strategien für die Zukunft zu diskutieren. Die Tage waren lang und intensiv. Für die nötigen Energiereserven sorgte das reichhaltige Essen der Refugees´ Kitchen.
Mit viel Elan brachten sich alle in die zahlreichen Workshops ein, welche von gemeinsamen Lernen, Teilen und Hinterfragen geprägt waren und in einem dementsprechend inspirierendem Ambiente stattfanden. Ein großer Saal, die alte «Elektrozentrale» im Rheinischen Industriemuseum, bot den Raum zum gemeinsamen Essen und Arbeiten. Wie schon zu alten Zeiten diente dieses Gebäude auch diesmal als Teil einer Schmiede…als «Ideenschmiede»!

Auch die Zeitung war vor Ort:


Wir sind viele!!!! Und das ist auch gut so!
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The future can come!!!
In the past days a great international group of change makers and project-coordinators met at kitev in Oberhausen to discuss the future of Theodor-Heuss-Kolleg. Theodor-Heuss-Kolleg is a common program of the Robert Bosch foundation and the association MitOst e.V.. Both organisations support young people from all over europe who take actively part in the creation of their society as responsible citizens. They organize tutorials and advanced trainings, support projects, guide and connect.

The world may be a complicated place right now - but this group of smart, active, creative and very funny people showed that change is indeed possible. Over 70 coordinators from international THK partner programs came for 6 days to Oberhausen to discuss future strategies. The days were long and intense. The refugees´ kitchen helped in the meantime to recharge the energies with its rich food. Everyone engaged themselves with much passion within one of the various workshops which were shaped by learning, sharing and questioning and took place in a correspondingly ambience. A huge old industrial hall, the so called "Elektrozentrale" of the Rheinische Industriemuseum was the spot where common dining and working took place. How metaphorical - since we manufactured so many new ideas already!

We are many!!!!! And this is how it should be!

GR | Dienstag 25 April 2017 at 12:34 pm | | turmbLog |



Es ist noch Suppe da...

[jgal1] Um hin und wieder der Oberhausener «Käseglocke» zu entfliehen, bietet ein kleiner Ausflug immer die beste Möglichkeit den Blick von Außen zu schärfen und neue Eindrücke zu gewinnen. So nahmen wir die Einladung des Westfälischen Kunstvereins gerne an und machten uns vergangene Woche mit einem Teil des Refugees´ Kitchen Teams auf den Weg nach dem schönen Münster. Dort versammelten sich an diesem Abend zahlreiche Interessierte in lockerer Atmosphäre bei Suppe und Getränken, um sich gemeinsam einem vielschichtigen Thema zu widmen.

2017 erstrecken sich die Skulptur Projekte in den Sommermonaten über die gesamte Stadt Münster und eröffnen einen neuen Blick auf alltäglich gewordenes. Aus diesem Grund eröffnet die Westfälische Küche ihr Jahresprogramm mit dem Titel „Neu in der Stadt“. Die Wirkung, die eine Stadt, ein Stadtviertel oder aber ein spezifisches Gebäude auf uns ausüben kann, ist groß. Bei der Ankunft an einem fremden Ort sind wir von seinem Charakter und der Atmosphäre beeindruckt oder aber durch unterschiedliche Faktoren unberührt. Doch Orte sind nicht unveränderlich.

Über Erfahrungen und Eindrücke, die man an einem neuen Ort erlebt und welche Faktoren dabei eine wichtige Rolle spielen, sprachen neben uns noch zwei weitere Gäste: Georg Elben leitet das Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl, einer Stadt, die aus einer stadtplanerischen Utopie der 1950er Jahre entstanden ist und der Vision Münsters diametral gegenübersteht. Isabel Finkenberger arbeitet als Architektin und Stadtplanerin in Köln, wo sie das Projekt „Die Stadt von der anderen Seite sehen“ in Kooperation mit dem Schauspielhaus realisiert.

Dabei bildeten unsere kurzen Präsentationen nur den Ausgangspunkt für weiterführende Gespräche, Austausch und Diskussionen gemeinsam mit den Gästen. Daraus entstand ein sehr schöner, lebendiger Abend, dessen Eindrücke wir mit Freude zurück nach Oberhausen nahmen.

English:
In order to stay curious and in contact with others it is always a good advice to leave your local zone for a short trip and sharpen your perspective from outside of the bubble.So it happened last week that we were happy to accept the invitation of the 
Westfälischen Kunstvereins (westphalian association of arts) and were soon with part of the team of refugees´ kitchen on the road towards beautiful Münster. There were gathering many interested people to spend a nice evening with soup and drinks in a relaxed atmosphere and to focus all together on one complex subject.

In this years summer are sculptur projects spread all over Münster and give the well-known view on the city a new shape. According to this event has the westphalian association of arts decided to name their this years program «New in town».
The impact from a city, a quarter or specific building that can be made upon us could be huge. We get either impressed by the character or atmosphere of a new place or we remain simply unaffected by different reasons. But places are never static.

We were invited to talk about our experiences and impressions from our work in Oberhausen and so shared two other very interesting guests their point of view:
Georg Elben is the head of museum of sculpture glaskasten in Marl, a city which is the result of an utopian conception of town planning  from the 1950s and therefore in diametrical contrast to Münster.
Isabel Finkenberger works as an architect and urban planner from Cologne who realized in cooperation with the theater the project «To watch the city from the other side».

All of us gave a brief input about each individual project which created a great foundation to discuss and exchange  further with the audience. That leaded into a very nice and lively evening that left a great mark on us which we took with us back to Oberhausen!

"Bevor ich nach Deutschland kam, dachte ich Deutschland funktioniert perfekt – wie eine schweizer Uhr. Dann kam ich ins...

Posted by Kit Kitev on Friday, April 7, 2017

GR | Montag 10 April 2017 at 1:52 pm | | turmbLog |



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