Mit der VR-Ausstellung „Oberhausen Immersive Echoes“ lädt die Unterhaus Galerie zu einer besonderen Reise durch die Erinnerungslandschaften der Stadt ein. Städte verändern sich ständig: Geschäfte verschwinden, Gebäude werden abgerissen, vertraute Orte verlieren ihre Funktion oder werden neu genutzt. Doch mit ihnen verschwinden nicht nur Fassaden und Räume – auch Geschichten, Emotionen und persönliche Erinnerungen drohen verloren zu gehen.

Das Projekt setzt genau hier an. Fünf markante Orte in Oberhausen wurden digital erfasst und mithilfe innovativer Technologien in begehbare virtuelle Räume übersetzt. Durch sogenanntes Gaussian Splatting entstehen aus einfachen Smartphone-Aufnahmen hochpräzise 3D-Szenen, die Besucher:innen mit einer VR-Brille betreten können. Ergänzt werden diese digitalen Rekonstruktionen durch persönliche Stimmen und Erinnerungen von Menschen, die mit diesen Orten verbunden sind. So entsteht ein vielschichtiges Archiv aus Bildern, Geschichten und Atmosphären.
„Oberhausen Immersive Echoes“ versteht sich als Experiment und als Beitrag zur Frage, wie sich Stadtgeschichte im digitalen Zeitalter bewahren lässt. Die Verbindung aus Technologie, Erinnerungskultur und Stadtforschung eröffnet neue Perspektiven darauf, wie Orte ihre Bedeutung für eine Stadtgesellschaft behalten können – selbst dann, wenn sie physisch längst verschwunden sind.
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 13. März 2026 statt. Die Ausstellung ist anschließend vom 14. bis 28. März 2026 zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 15–19 Uhr. Eintritt frei.
Weitere Infos: immersive-echoes.de
Das Projekt wurde von mxr storytelling in Kooperation mit kitev – Kultur im Turm e.V. realisiert und durch den Co-Creation-Fund der Smart City Oberhausen sowie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert.
